ACT-Therapie

Dem Leben folgen. Nicht den Ängsten und Sorgen.

Wenn Angst, ständige Sorgen oder eine plötzliche Krise den Alltag beherrschen, fühlt sich die eigene Welt oft erdrückend an. Herausfordernde Phasen können sich stark auf das Leben auswirken.
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn das Herz bis zum Hals schlägt oder das Gefühl der Enge in der Brust und die ständige Frage, wann die nächste Welle kommt. Es ist verständlich, dass Sie alles tun, um dieses Gefühl abzuwehren. Doch genau dieser ständige Kampf gegen Ängste und Sorgen kostet zusätzlich Kraft und lässt die Belastung oft noch größer werden.

Mit der ACT-Therapie (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), einem modernen, wissenschaftlich fundierten Ansatz, unterstütze ich Sie dabei, einen neuen Umgang mit belastenden Gefühlen und Gedanken zu entwickeln. Gerade bei Angststörungen kann ein Kreislauf aus Angst und Vermeidung entstehen, der zu kurzfristiger Erleichterung, langfristig jedoch zu mehr Angst führt. Die ACT-Therapie hilft, diesen Kreislauf zu verstehen und schrittweise zu verändern. Ein zentraler Bestandteil ist, herauszufinden, was Ihre Werte sind, nach denen Sie Ihr Leben gestalten. Denn ein erfülltes Leben beginnt nicht erst, wenn Ängste und Sorgen verschwunden sind. Nicht Ängste und Sorgen entscheiden, Sie entscheiden.

Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem die körperliche Unruhe einfach da sein darf. Ohne Bewertung, ohne Druck. Auch wenn Sätze wie: "Ich schaffe das nicht" sich im ersten Moment absolut wahr anfühlen, können Sie lernen, diese Gedanken mit Distanz zu betrachten, denen Sie nicht zwingend folgen müssen. Das Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist, dass Ängste oder Sorgen Sie nicht mehr davon abhalten, das zu tun, was Ihnen wirklich am Herzen liegt. Das kann Zeit mit Ihren Liebsten, ein Spaziergang, ein kleiner Ausflug oder ein beruflicher Schritt sein.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Sie aufmerksam, wertschätzend und individuell.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung

Die chinesische Fingerfalle

Wenn Sie die Zeigefinger in die kleine geflochtene Hülse legen, spüren Sie unmittelbar einen zutiefst menschlichen Impuls. Den Drang, sich sofort zu befreien.

Der nachvollziehbare Kampf:
Genau wie im Leben mit quälenden Gedanken, Ängsten oder Trauer wehren wir uns instinktiv. Doch je mehr wir zerren, desto stärker zieht sich das Geflecht zusammen. Nicht die Angst, die quälenden Gedanken, der Schmerz oder die Trauer schnüren uns ein, sondern der verzweifelte Kampf dagegen.

Die mutige Hinwendung:
In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie üben wir einen liebevollen Richtungswechsel. Wir hören auf zu ziehen und wagen es, die Finger behutsam nach innen zu bewegen, also genau dorthin, wo es sich zunächst unbehaglich anfühlt. 
Sobald wir aufhören zu zerren, geschieht etwas Unerwartetes. Das Geflecht entspannt und öffnet sich. Wir gewinnen den Raum zurück, den wir brauchen, um wieder im Einklang mit unseren eigenen Werten zu handeln.

Psychotherapeutische Haltung

Empathie

Ich begegne Ihnen mit Offenheit und einem echten Interesse an Ihrer persönlichen Geschichte. Empathie bedeutet für mich, Ihre Perspektive einzunehmen und Sie mit dem anzunehmen, was Sie gerade bewegt. So bietet sich Ihnen eine geschützte Atmosphäre, in der Sie sich öffnen, sortieren und neue Wege entwickeln können.

Struktur

Struktur gibt dem Prozess Orientierung und Sicherheit. Jede Sitzung verbindet Ankommen, methodisches Arbeiten und Schritte für Ihren Alltag. 

Transparenz

Eine therapeutische Zusammenarbeit braucht Klarheit. Deshalb ist mir wichtig, dass Sie jederzeit wissen, wo wir stehen, woran wir arbeiten und warum bestimmte Schritte sinnvoll sein können. Ich spreche offen mit Ihnen über den therapeutischen Prozess. Ihre Fragen, Gedanken und auch Zweifel dürfen dabei jederzeit Raum haben. 

Wertschätzung

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine ganz persönliche Art mit, die Welt zu erleben. Wertschätzung bedeutet für mich, Ihre Stärken ebenso wie Ihre Herausforderungen wahrzunehmen.

Verantwortung

Ich übernehme Verantwortung für einen geschützen Rahmen, für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und für einen sorgfältigen Umgang miteinander. Verantwortung bedeutet für mich, den therapeutischen Prozess aufmerksam und verlässlich zu begleiten.

Individualität

Die Therapie orientiert sich an Ihnen. Daran, was Sie mitbringen, was Sie bewegt und was Sie verändern möchten. Dabei dürfen Sie so sein, wie Sie sind. Mit allem, was bereits gelingt und mit dem, was sich noch entwickeln kann.

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